Letztes Update 06.09.2011


Unsere Katzen

 

Grundsätze: Alle erwachsenen Tiere unseres Hauses sind mittels Mikrochip gekennzeichnet und registriert, sowie mehrfach geimpft. Der Leukose-Impfung ging im allgemeinen ein negativer Leukose- und Katzenaidstest voraus, zudem wurden alle Zuchttiere in regelmäßigen Abständen (nach Vorgabe des Kardiologen unseres Vertrauens - Dr. Ralf Tobias in Hannover) auf HCM getestet. 
Neben den üblichen Entwurmungen stellen wir die Tiere regelmäßig auch unseren ansässigen Tierärzten vor, um sicher zu gehen, dass es ihnen gut geht, denn: 
Nur dann geht es auch uns gut! Und hier sind sie also - unsere Samtpfötchen, die nach Möglichkeit auch nach Beendigung unserer züchterischen Laufbahn bei uns bleiben sollen:


Joelle von Gukamien (sozusagen die "Mutter der Nation")


Britisch Kurzhaar, Farbe: red
* 21.03.2003, Blutgruppe B, FIV- und FeLV-negativ

Laut Ultraschalluntersuchung 
vom 9.8.04, 25.08.2006 sowie vom 31.01.2008
(Dr. Tobias, Hannover)
kein Hinweis auf HCM


Unsere schöne Joelle - auf dem oberen Bild erwachsen und ruhig im Alter von 5 Jahren, dabei hat sie sich mittlerweile zur äußerst redseligen älteren Dame entwickelt.

Wir konnten es bei ihrer Geburt kaum fassen, dass die beiden roten Kätzchen in diesem Wurf wirklich Mädchen sein sollten, aber es stimmte tatsächlich. Die kleine Joelle zog ich mit der Flasche groß, weil sie ohne Hilfe nicht genug zunahm. Wohl aus diesem Grunde hingen wir beide bereits von Anfang an besonders aneinander. Außerdem liebt sie unseren Sohn Miklas abgöttisch. Als Kitten war sie einfach nur zauberhaft und süß - als Erwachsene hat sie sich zu einer ausgesprochenen Schönheit mit Idealfigur entwickelt - very british!

Als Jungkatze kam es für Joelle nicht in Frage, sich bei ihren Menschen auf den Schoß zu setzen. Das änderte sich plötzlich im Alter von ca. 5 Jahren. Seither steht, liegt und sitzt sie eigentlich ständig auf ihren Menschen drauf, schnurrt und schmust und schnurrt und schmust, so dass man den Fernseher lauter stellen muss.

Einer von Joelles "Ticks" sind außerdem die Wasserhähne im Bad. Täglich mehrmals folgt sie uns in den Raum hinein und freut sich sehr, wenn wir ihr dann den Wasserhahn an der Badewanne oder am Waschbecken leicht tröpfelnd aufdrehen. Dann wird danach geschnappt, geschleckt und gehauen und das abfließende Wasser getrunken. Ein seltsames Verhältnis hat sie außerdem zum Laser-Drucker. Sobald dort Papier hereingezogen wird, um vorn wieder heraus zu kommen, wartet sie höchst gespannt, um dann dem unschuldigen weißen Bogen mit der Pfote kräftig eine zu verpassen. 

Joelle ist inzwischen 5x Mama geworden und hat dies jedes Mal ganz hervorragend gemeistert. Wir sind der Meinung, fünf Geburten reichen. Trotzdem wird sie zunächst nicht kastriert, da sie (nach mir natürlich... ) bei uns der "Chef im Ring" ist und dieses Amt mit einer meist recht angenehmen Art ausübt. Wir haben Bedenken, dass sie in der Rangfolge nach unten absinkt, wenn sie kastriert ist - somit lassen wir sie so laufen. Sie soll jedoch keine Babys mehr bekommen.


Waikiki von Gukamien ("Kieks") (Enyas Liebling)


Britisch Kurzhaar, Farbe: cream
* 06.06.2007, Blutgruppe B, FIV- und FeLV-negativ, kastriert

Laut Ultraschalluntersuchung vom 21.08.2008
(Dr. Tobias, Hannover)
kein Hinweis auf HCM


Unsere "Kieksi" (niemand sagt "Waikiki" zu ihr! - Sie hört auch ganz hervorragend auf ihren Namen.) ist eine wunderschöne Tochter von Joelle und für uns etwas ganz Besonderes. Als Minikätzchen immer schon die Lauteste und somit die Erste, wenn es um das Trinken am Fläschchen ging, hatte sie es sich später angewöhnt, bei der Feuchtfutter-Mahlzeit beide Vorderbeine ins Essen zu stemmen und die Geschwister knurrend zu ermahnen, ihr ja genug übrig zu lassen. Wenn's ums Fressen geht, kannte Kieks also früher keine Gnade! Ein typischer Anblick ist Kieks mit einem Wasserbärtchen, da sie aus irgendeinem unerfindlichen Grund gern direkt neben einem der Wassernäpfe sitzt und ihr Kinn auf den Rand legt, so dass dieses nass wird.

Sie ist unglaublich lieb, sanft, erstaunlicherweise sehr sozial und eine Schnurrmaschine, was unsere Tochter nach wie vor dazu veranlasst, sie abzuküssen und durch die Wohnung zu tragen. Sie ist Enyas Lieblingskatze Nummer 1.

Legendär ist auch ihre "Sportlichkeit" (bitte bemerken Sie den gerade sehr ironischen Unterton!). Besuchern wird immer wieder gern erzählt, wie sie einst überlegte, von der Fensterbank auf den Fernsehschrank zu springen - waagerechte Luftlinie knapp einen Meter. Also stand sie da und nahm Maß - man sah es daran, wie sie ihren Körper immer wieder unentschlossen vor- und zurück bewegte und das Ziel anvisierte ("Springe ich oder springe ich nicht... - ich springe!! - Oder doch nicht...? - Was mache ich nur..."). Als sie schließlich sprang, plumpste sie wie ein nasser Sack direkt vor dem Fernsehschrank senkrecht nach unten! Ziel extrem verfehlt... - Ich weiß nicht, ob sie es später noch einmal versucht hat... - wir Zuschauer hatten an diesem Tag auf jeden Fall mächtig Spaß!



Diva vom Lindenpalais


Britisch Kurzhaar, Farbe: cream-white-harlekin, kastriert
* 19.09.2008, Blutgruppe A, FIV- und FeLV-negativ, kastriert


Diva war eigentlich immer total lustig, verschmust, lieb, frech und natürlich etwas ganz Besonderes durch ihre verschiedenfarbigen Augen, was bei den BKH in bi- oder tricolor eine Seltenheit ist. Sehr gern hätte ich mit ihr nach dem gelungenen ersten auch noch einen zweiten Wurf gemacht, aber ihr Wesen lässt dies leider nicht zu, denn in Gegenwart mehrerer anderer Katzen und deren Rangfolgeverhalten hat sie oft große Angst, welche sich teilweise zur Panik steigert. Sie ist ein absolutes Sensibelchen, welches sehr unter unserer dreifarbigen Cookie zu leiden hatte, von der sie gejagt und gemobbt wurde. Nachdem Cookie in ein neues Zuhause umgezogen war, wollten wir Diva trotzdem zunächst auch noch vermitteln, da wir der Meinung waren, dass ein ruhiges Zuhause ohne andere Katzen (oder nur mit einer zusammen) für sie deutlich besser geeignet sei. Inzwischen hat sich ihr Verhalten aber geändert. Sie traut sich wieder ins Wohnzimmer und nimmt wieder am Leben der Familie teil und ist auch wieder ein - wenn auch rangniedriger - Teil der Katzengruppe geworden, so dass wir jetzt doch erst einmal weiter schauen wollen, ob sie nicht auch bei uns glücklich sein kann. Im Moment sieht es aus, als sei dies möglich.

In der Nacht ist Divi trotzdem meist getrennt von den anderen - sie ist die einzige, die ich nachts in mein Bett lasse, da sie meist brav am Fußende liegt und nur ab und zu am Kopfende erscheint um sich schnurrend und tretelnd eine kleine Kuscheleinlage abzuholen. Sehr süß! Ist sie mal nicht da, vermisse ich sie regelrecht... Kleine Liebesbisse bekommt man von ihr nach wie vor, sie ist jedoch insgesamt deutlich entspannter als noch vor ein paar Monaten.


Emily von Gukamien ("Wuschel")


Britisch Langhaar, Farbe: cream-white
* 19.04.2010, Blutgruppe A, FeLV-negativ, kastriert


Nach nur 2 langhaarigen Katerchen in der gesamten Laufbahn meiner Zucht wurde im Frühling 2010 endlich ein langhaariges Mädchen geboren. Sie heißt Emily, wird aber nur "Wuschel", "Wuschi" oder "Wuschelchen" gerufen und ist eine Tochter unserer "Zweiaugenkatze" Diva.

Wuschel liebte das Kämmen bis zu dem Zeitpunkt, als sie einmal wirklich verfilzte (schönen Dank an Jungkater Freddy und dessen Deckversuche) und wir sie sehr lange mit Kamm und Schere bearbeiten mussten, so dass das Fell wieder einigermaßen ordentlich in Schuss war. Manchmal mag sie es dennoch , findet es dabei aber auch sehr wichtig, immer mal in den Kamm zu beißen um auszuprobieren, ob ihre Zähne oder der Kamm stärker sind. Ihr favorisiertes Spielzeug sind kleine Plastik-Krönchen. Holen wir diese unter den Schränken hervor, spielt sie stundenlang damit. Sind sie weg, liegt Wuschel lieber in der Gegend herum.


Evita von Gukamien


Britisch Kurzhaar, Farbe: cream-white
* 19.04.2010, Blutgruppe A, FeLV-negativ, kastriert


Unsere Evi bleibt jetzt einfach auch! Sie ist klein, aber oho - und die Meisterin im Insektenfangen (habe noch nie eine Katze so schnell eine Fliege fangen und vertilgen sehen). Sie hat eine ganz süße Art, gurrend durch die Wohnung zu rennen, wenn sie in Jagdlaune ist und schaut auch gern mal Fernsehen (Tiersendungen oder Sport). Sie ist sehr freundlich, aber auch vorsichtig - ein echtes Mädchen, die sich auch gern streicheln lässt und dann den Schnurrmotor anwirft. Ihre Augen haben eine sehr schöne dunkle Farbe.


Zunami von Gukamien ("Püppi") (die Sanfte...)


Britisch Kurzhaar, Farbe: cream
* 27.05.2008, Blutgruppe B, FIV- und FeLV-negativ, kastriert

Laut Ultraschalluntersuchung vom 21.07.2009
(Dr. Tobias, Hannover)
kein Hinweis auf HCM


Zunami heißt eigentlich nicht wirklich Zunami... - zumindest kennt sie diesen Namen nicht und wird bei uns nur Püppi gerufen, weil sie wie eine solche aussieht und sich benimmt - sie ist sozusagen von Berufs wegen "süß" - es sei denn, sie beißt mal wieder irgendwo hinein, was derzeit zu ihren ausgesprochenen Vorlieben gehört - egal, um was es sich handelt, sogar die "dicken" Knie ihrer Menschen... In diesen Momenten vergisst sie kurz einmal, "süß" zu sein, aber zeigt dafür auch etwas mehr "Leben" - im Allgemeinen ist sie nämlich eine eher ruhige kleine Katze, die gern mit halbgeschlossenen Augen auf unseren Decken im Wohnzimmer herumtretelt oder darunter kriecht.

Ihr Püppchengesicht und ihr sanftes Wesen verbunden mit einer gewissen Langsamkeit strahlen eine angenehme Ruhe aus. Schön ist auch, wenn sie schmusen will - und zwar sofort (siehe Foto unten) oder ganz sanft auf dem Schreibtisch an einem entlangstreicht. Außerdem hat sie eine ausgesprochen niedliche Rückseite (sprich: für Katzenverhältnisse einen schnuckelig puscheligen Popo) und trägt ihren Schwanz gern elegant über den Rücken geklappt. Wie so viele unserer Damen liebt sie besonders unseren Sohn (nochmal siehe Foto unten).


Freddy Bär von Gukamien


Britisch Kurzhaar, Farbe: red, kastriert
* 17.06.2010


Freddy ist das einzige verbliebene Kind unserer Püppi. Leider sind sämtliche seiner Geschwister und Halbgeschwister mütterlicherseits früh gestorben bzw. mussten eingeschläfert werden, was auch der Grund dafür ist, dass Püppi nach diesem Wurf kastriert wurde. Freddy hat viel von ihrem Wesen geerbt und das extrem tolle Gesicht von seinem Papa - Shabaloe's Valentino. Wir schauen - aus der negativen Erfahrung heraus - täglich misstrauisch auf seine Gesundheit, aber bisher bietet Freddy keinerlei Grund zur Sorge, sondern entwickelt sich prächtig.

Er reibt seinen Körper schnurrend an den Beinen der Menschen, findet immer etwas zum Spielen und lässt sich gern herumtragen, damit er die Welt auch einmal aus einer anderen Perspektive sehen kann. Er hängt sich gern an die gleichfarbige Joelle, liegt aber mindestens so gern bei uns Menschen auf dem Schoß. Er ist ein absolut süßer Kerl - wir lieben ihn sehr.


© Gunda Fahrenwaldt, 1998 - 2011